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11
Jun 2018

Uschhorod

Wir veranstalten im Sommer eine Ferienaktion für Kriegsbetroffene aus Uschhorod.  Um die letzten Details zu besprechen, waren wir erneut zu Gast in der ukrainischen Stadt. Dieses Mal war auch Stefen Schinkovits dabei, um eine Reportage zu drehen.  Weitere Informationen zu unserer Ferienaktion und über die Reportage folgen in den nächsten Tagen.

Informationen zu Uschhorod:

Uschhorod ist die Hauptstadt der Oblast Transkarpatien in der Ukraine. Sie liegt im Dreiländereck zwischen Ungarn, der Slowakei und der Ukraine, direkt an der slowakischen Grenze. Sie zählt 117.300 Einwohner und ist Sitz eines griechisch-katholischen Bistums (Oberhaupt der ruthenischen Kirche). Der Name der Stadt rührt von ihrer Lage am Fluss Usch her.

Bis 1918/19 gehörte die Stadt mit wechselnden Fürsten zum Königreich Ungarn und somit ab 1526 auch zur österreichischen Monarchie bzw. ab 1867 zu Österreich-Ungarn. Innerhalb Ungarns hieß die Stadt Ungvár und war Hauptstadt des Komitats Ung (Usch).

Im Rahmen des Friedensvertrags von Trianon fiel Uschhorod 1919 mit der Karpatoukraine an die neu gegründete Tschechoslowakei. Bis 1938 war Uschhorod nunmehr Hauptstadt der autonomen Karpatoukraine innerhalb der Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch vom 2. November 1938 wurde Uschhorod mitsamt dem südlichen Streifen der Karpatoukraine wieder ungarisch.

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, am 27. Oktober 1944, wurde Uschhorod von der Roten Armee in der Ostkarpatischen Operation eingenommen. Im Juni 1945 wurde die Stadt von der Tschechoslowakei der Sowjetunion überlassen und dort 1946 zum Zentrum des neu gegründeten Oblast Transkarpatien innerhalb der Ukrainischen Sowjetrepublik der UdSSR. Seit August 1991 ist es Teil der neu gegründeten Ukraine.

Q: https://de.wikipedia.org/wiki/Uschhorod

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